Naturstein

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Die Bildung von Naturstein

Naturstein wird in drei große Gruppen aufgeteilt: Tiefen- oder Erstarrungsgesteine, Ablagerungs- oder Schichtgesteine und Umwandlungs- oder metamorphe Gesteine.
Die Tiefen- oder Erstarrungsgesteine werden durch die langsamen Erstarrung von Magma unter großem Druck tief unter der Erde gebildet. Da sie sich unter hohen Temperaturen bilden und nur sehr langsam abkühlen, sind sie sehr hart und widerstandsfähig.

Natursteinarten und ihre wichtigsten Vertreter

Zu dieser Gruppe zählen u.a. Granit, Basalt, Diabas und Gabbro. Trotz ähnlicher technischer Eigenschaften unterscheiden diese Steinsorten sich optisch stark voneinander.
Die Ablagerungs- oder Schichtgesteine entstehen hauptsächlich im Meer. Hier werden abgelagerte Sedimente miteinander verkittet. Diese Sedimentgesteine haben die Eigenschaft, sehr weich und porös zu sein, da sie unter keinem hohen Druck entstanden sind. Zudem weisen diese Natursteine Schichtungsmuster und häufig auch Fossilien aus dem Meer auf. Stellvertretend für diese Gruppe können hier Sandstein und Kalkstein genannt werden.
Die dritte Gruppe sind die Umwandlungs- oder metamorphen Gesteine. Wie der Name schon sagt, entstehen diese Steine durch Umwandlung aus anderen Steinen. Diese Umwandlung findet unter hohem Druck und hohen Temperaturen statt. Die Mineralzuammensetzung des Ausgangsgesteins wird dabei durch Anpassung an den Druck und Temperatur verändert. Auch das Gefüge des Steins wird verändert. Die bekanntesten Vertreter von metamorphen Gesteinen sind Marmor, der aus Kalkstein entsteht, sowie Gneis oder Tonschiefer.

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© 2008 - 2014  Peter Schamberger   Stand: 25.12.2011