Marmor für Fußböden im Innenbereich

Im Bereich des Innenausbaus werden Natursteinprodukte immer beliebter. Besonders Marmor für Fußboden kommt im privaten Wohnbereich immer häufiger zur Anwendung. Hierfür werden oft Marmorfliesen verwendet. Von einer Fliese spricht man im Allgemeinen ab einer Materialdicke von 1 bis 1,2 cm. Durch die geringe Plattenstärke von Marmorfliesen wird eine leichte Verarbeitung und Verlegung möglich. Somit wird es ebenfalls möglich, einen Marmorfußboden zu gestalten, wenn im Vorfeld der Wohnraumkonstruktion ein anderes Material verwendet wurde.

Die Verlegung des Marmorfußbodens

Besonders gut geeignet sind Marmorfliesen im Bereich der Fußbodensanierung. Diese lösen oftmals das Problem der fehlenden Aufbauhöhe.

Durch die Maßhaltigkeit der Marmorfliesen , gelingt eine passgenaue Konzeption des Fußbodenbelages. Hinzu kommt der Vorteil zu Parkett in Form einer nicht vorhandenen Ausdehnung des Materials bei Feuchtigkeit. Eine Behandlung gegen die Aufnahme von Wasser muss dennoch in regelmäßigen Abständen erfolgen.

Bei der Verlegung eines Marmorfußbodens durch entsprechende Fliesen spricht man auch von einer Dünnbettverlegung. Diese ermöglicht vor allem eine schnelle und kostengünstige Verlegung der Marmorplatten .
Die Gestaltung des Fußbodens mit Marmor hat jedoch noch andere positive Aspekte. Hierbei sollte auch das Thema des Brandschutzes einbezogen werden. Marmorfliesen bieten keinen Angriffspunkt einer eventuellen Feuergefährdung. Dies ist mit einem Parkett- oder Teppichfußboden freilich nicht zu vergleichen. Im Allgemeinen ordnet man das Material Marmor einer Brandschutzklasse von A2 zu. Das A steht in diesem Zusammenhang für einen nicht brennbaren Stoff.