Tipps zu Granitfliesen

Granitfliesen sind in vielen Variationen, sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich, erhältlich. Je nach Gesteinstyp und Oberflächenbehandlung erzielen sie eine elegante oder rustikale Wirkung. Sie eignen sich neben einer Verlegung als Bodenbelag auch für Zier- und Schmuckelemente wie Bordüren. Das Farbspektrum umfasst neben der bekannten "Pfeffer und Salz"-Optik auch blaue, rote und gelbe Nuancen wie zum Beispiel bei den als "Baltic Rot" bekannten Rapakiwi-Graniten. Nicht allein die Farbe, sondern auch die Maserung des Natursteins kann individuell sehr unterschiedlich ausfallen. Bei einer Verlegung bestimmter Granitfliesen ist deshalb auf den Verlauf der Adern zu achten. Die Fliesen bestehen aus einem magmatischen, kristallinen Tiefengestein, in das Quarz und Feldspaten, aber zum Beispiel auch Glimmer eingebettet sein kann. Diese Kristalle sind in der Regel mit bloßem Auge erkennbar und sorgen für die besondere Schönheit des Steins.

Granitfliese oder Marmorfliese ?

Granitfliesen sind härter als Marmorfliesen: Sie zeichnen sich durch eine hervorragende physikalische und chemische Belastbarkeit aus und gelten als strapazierfähig und witterungsbeständig: Deshalb eignen sie sich auch als Bodenfliesen für stark beanspruchte Räume.

Die Fliesen werden in unterschiedlichen Oberflächen angeboten. Am unempfindlichsten gegen Verschmutzung ist eine Ausführung mit polierter Oberfläche. Rutschfester ist eine geschliffene Variante. Und eine geflammte Oberfläche ist besonders rau - sie ist vor allem für einen Einsatz im Außenbereich geeignet.